Heike Biebrach

Seit vielen Jahren habe ich immer eigene Hunde gehabt und plane schon seit langer Zeit,  Hobby und Beruf miteinander zu verbinden.
 Der Gedanke Hunde für den Einsatz beim Menschen auszubilden kam das erste Mal vor zwei Jahren bei der Ausbildung unseres eigenen Hundes zum Therapiehund.
 Mit Border Collie "Strolch" gehe ich  regelmäßig in Grundschulen für Theaterprojekte mit Hund oder in Kindergärten um dort Hundisch für Kinder anzubieten.
 Andere Hunde für diesen Einsatz auszubilden und auch mit dem eigenen Hund in solche Einsätze zu gehen, den Qualitätsstandard der eigenen Ausbildung auch für andere zugänglich zu machen und so mit Fokus auf dem Schutz des Hundes eine optimale Wirkung für die Klienten sicherzustellen - für mich nicht nur eine Idee, sondern eine Selbstverständlichkeit.
Erlaubnis für Hundetrainer nach § 11 Abs. 1 Nr. 8f TSchG durch das Veterinäramt Hamburg-Eimsbüttel liegt vor.


Strolch und Shadow

 
Meine beiden Border Collies, Strolch, knapp 3 Jahre und Shadow knapp 1Jahr alt.

Strolch ist ausgebildeter Therapiehund und begleitet mich in Schulen, Kitas und Seniorenheime. Shadow fängt in Kürze mit seiner Ausbildung an und soll uns dann ab Mitte des Jahres ebenfalls als Therapiehund unterstützen. 

Beide lieben Menschen über alles und genießen den Kontakt und die Arbeit mit ihnen und was viel wichtiger ist, sie sind mit Spaß und Freude bei der Arbeit, denn ihre Bedürfnisse werden zu jeder Zeit berücksichtigt und stehen IMMER an erster Stelle!

Warum ich so gern mit Border Collies arbeite

Sie sind flink, nicht nur auf den Beinen, sondern auch im Kopf. Sie haben einen ausgeprägten "Will-to-please". Viele Dinge "sitzen" bei ihnen schon nach kürzester Zeit! Außerdem sind sie sehr menschenbezogen, was für die Arbeit in der hundgestützten Therapie ideal ist! - "Unser" Züchter achtet außerdem darauf, dass die Hunde einen feinen Charakter, Wesensstärke und ein möglichst ausgeglichenes Wesen haben.

Border Collies und ausgeglichen? Geht das? - Unbedingt. Dafür muss man nicht stundenlang mit ihnen joggen oder Fahrrad fahren, sondern sie müssen eine Aufgabe haben, die sie auch und vor allem kopfmäßig auslastet. Dann macht ihnen die Arbeit Spaß, sie sind zu 100% motiviert und mit der entsprechenden genetischen Ausstattung (siehe oben) hat man dann einen tiefenentspannten Border Collie zuhause...


Wir waren gerade draußen  - auf der Hundewiese....
Dort haben wir heute einen kleinen Shiba Inu mit seinem Frauchen getroffen. Der Kleine sah meine beiden und legte sofort nicht nur den Rückwärtsgang ein, die Ohren gingen auch nach hinten, der Hund drehte sich zur Seite weg und ergriff schließlich die Flucht. Das ging blitzschnell, meine Beiden hatten noch gar nicht großartig reagiert. Ich rief beide heran, um sie anzuleinen, da rief das Frauchen schon: "Ach lassen Sie nur. Das macht er immer so. Er lässt sich eben gern jagen." Ich war so geplättet von dieser Aussage, dass ich gar nicht recht wusste, wie ich darauf reagieren sollte. So nahm ich meine Beiden, um dem Kleinen das "als Hase gejagt werden" zu ersparen und ging weiter! - Leider passiert es so oft, dass die Hundehalter Ihre Hunde nicht richtig "lesen" können und deren Ausdrucksverhalten falsch deuten. Darum ist es für mich sooooo wichtig, dass meine Kunden als erstes lernen, wie die Körpersprache des Hundes zu deuten ist!

Gründertag in der Handwerkskammer Hamburg

 Es war ein spannender Tag, der Gründertag in der Handwerkskammer Hamburg! - Ich durfte als erfolgreiche Gründerin in der Gründerlounge ausstellen und an einer kleinen Diskussionsrunde rund um das Thema "Gründung und Selbständigkeit" teilnehmen. - Es gab viele interessante Gespräche, vielversprechende Kontakte und last but not least habe ich viele tolle Menschen kennengelernt! - Menschen, die großes Interesse daran haben in der tiergestützten Pädagogik mit Hunden zu arbeiten, die das Potential in dieser Art der Arbeit auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sehen. Ich freue mich auf neue, spannende Kooperationen!